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Vom deutschen Bier

Saufen ist ein ernsthafter, mit Gläsern vorgenommener Streit.« Auch die Studenten waren dem Bier sehr zugeneigt. Obwohl die Professoren dagegen wetterten und man versuchte, die Alkoholmenge an den Universitäten einzuschränken, fanden die Studenten Wege, die Reglementierung zu umgehen. Sie gründeten Trinkgesellschaften und verfassten Trinkordnungen.
Die sahen unter anderem vor, Neuen den Willkomm zu reichen, Besuchern einen Trunk anzubieten oder das »Brüderschaftstrinken «, ein Ritual aus mittelalterlichen Universitäten. Natürlich dienten auch hier die Trinkrituale der gegenseitigen Verbundenheit und endeten im Rausch. Da am Ende alle blau waren, konnte man auch hier die Kontrolle, aber nicht das Gesicht verlieren, denn jeder trank in einer bestimmten Umgebung nach denselben Regeln. Im 17. Jahrhundert entstanden Studentenkorporationen (Vorläufer der studentischen Verbindungen), deren Mittelpunkt das gemeinsame Vergnügen war. Beliebt war das Papstspiel: Derjenige, auf den ein gedrehter Gegenstand wies, musste eine bestimmte Menge trinken und stieg im Rang eine Stufe höher. Begonnen wurde mit sämtlichen Militärrängen, dann folgten Baron, Graf, Fürst, König und Kaiser, schließlich Student, Kardinal und endlich Papst, der dann betrunken vom Stuhl sank.

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