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Ancestry

Antworten auf Ihre Anfängerfragen
von Terry und Jim Willard

„Wir alle sehnen uns danach, unsere Herkunft zu kennen – zu wissen, wer wir sind und wo wir herkommen. Ohne dieses Wissen bleibt uns ein Teil von uns selbst immer verschlossen. Ganz egal, was wir im Leben alles erreicht haben: Es bleibt ein Vakuum, eine Leere und eine beunruhigende Einsamkeit.“
– Alex Haley

Bei unseren Reisen durch das Land werden wir immer wieder zu unserem Hobby befragt. Leute, die sich dafür interessieren, ihre eigene Familiengeschichte zu erforschen, stellen häufig dieselben Fragen. In den folgenden Antworten finden auch Sie möglicherweise hilfreiche Informationen, wenn Sie darüber nachdenken, die Ahnenforschung zu Ihrem Hobby zu machen.


Frage 1
Warum sollte ich meine Familiengeschichte erforschen?

Die Gründe, weshalb wir uns für unsere Vorfahren interessieren, sind so vielfältig wie unsere Vorfahren selbst. Wenn Sie die Ahnenforschung jedoch als Freizeitbeschäftigung betreiben möchten, sollten Sie sich die folgenden Gründe ansehen. Wenn drei oder mehr dieser Aussagen auf Sie zutreffen, haben Sie möglicherweise ein wundervolles neues Hobby gefunden.

  1. Genealogie hilft uns zu verstehen, wer wir sind und wo wir herkommen. Wir leben heutzutage in einer solch zerbrechlichen Welt, dass viele von uns ihre wahren Wurzeln gar nicht mehr kennen. Die Genealogie kann eine Verbindung zu unseren Vorfahren herstellen und uns dabei helfen, unsere einzigartige kulturelle Erbschaft zu begreifen.

  2. Genealogie bietet uns die Möglichkeit, Verbindungen zu unseren lebenden Familienmitgliedern herzustellen. Während die Zeit zwischen uns und unseren Vorfahren steht, ist es häufig nur die räumliche Entfernung, die uns von unseren lebenden Verwandten trennt. Doch wenn wir Informationen zu unseren Vorfahren sammeln, entdecken wir vielleicht auch, dass andere Familienmitglieder nach denselben Vorfahren suchen oder dass unsere Verwandten Hilfreiches zu unserer Forschung beitragen können. Die Ahnenforschung ist in jedem Fall ein hervorragender Weg, um Beziehungen herzustellen oder zu erneuern.

  3. Genealogie ist eine tolle, generationenübergreifende Beschäftigung. Als Erwachsene interessieren wir uns vielleicht für die Vergangenheit unserer Familie, aber Kinder sind häufig noch viel neugieriger. Und Kinder sind ganz wild darauf, Geschichten über ihre Familie von ihren Großeltern erzählt zu bekommen.

  4. Genealogie eignet sich dazu, Informationen zu wiederkehrenden Krankheiten in der Familie zu sammeln. Da die Anzahl an Krankheiten, die möglicherweise genetische Ursachen haben, wächst, bietet die Erforschung der Familiengeschichte eine gute Gelegenheit, einen medizinischen Stammbaum mit den Krankheiten zu erstellen, die in der Familie auftraten. Möglicherweise können diese Informationen irgendwann einmal ein Leben retten.

  5. Durch genealogische Forschungen werden viele Informationen gesammelt, die einmal an andere Personen weitergegeben werden können. Auch wenn sich niemand der aktuellen Generationen Ihrer Familie für die Ahnenforschung interessiert, findet sich in der Zukunft bestimmt ein Nachfahre, der mehr zu seiner Herkunft wissen möchte.

  6. Genealogie bietet eine Möglichkeit, zu reisen. Die Reise in das Heimatland unserer Vorfahren kann anregend, emotional, lehrreich sein – und macht vor allem sehr viel Spaß.

  7. Genealogie lässt sich ideal am heimischen Computer betreiben. . Ob Sie das Internet nutzen, um nach Vorfahren zu suchen, oder Computersoftware verwenden, um Informationen zur Familiengeschichte zu organisieren und zu speichern, oder E-Mails schreiben, um mit anderen Forschern und Familienmitgliedern in Kontakt zu treten: Die Verbindung von Computer und Ahnenforschung ist einfach ideal.

  8. Genealogie stimuliert das Gehirn. Gerade im fortgeschrittenen Alter ist es wichtig, dass unser Gehirn aktiv bleibt.

  9. Genealogie ist ein flexibles Hobby. Für Ahnenforschung ist – ganz unabhängig von anderen Interessen – eigentlich immer ein Platz im Kalender. Wir können viel oder eher wenig Zeit damit verbringen, nach unseren Vorfahren zu suchen.

  10. Genealogie lässt uns die Geschichte besser einschätzen. Wenn wir herausfinden, dass wir zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort Vorfahren hatten, nimmt die Geschichte dieses Ortes zu dieser Zeit eine ganze andere Bedeutung an.

Frage 2
Wie lege ich los?

Die ersten Schritte sind ganz einfach. Halten Sie sich an die folgenden Tipps:

  1. Lesen Sie ein gutes Anleitungsbuch.
  2. Lernen Sie den Umgang mit dem Computer, falls Sie sich in diesem Bereich noch unsicher fühlen.
  3. Nehmen Sie an einem Kurs zur Ahnenforschung teil. Solche Kurse werden von Erwachsenenbildungsprogrammen in Ihrer Stadt, in einer Bibliothek oder auch online angeboten.
  4. Schreiben Sie alles auf, was Sie über sich und Ihre Familie wissen. Geben Sie diese Informationen in ein Genealogie-Softwareprogramm wie z. B. Family Tree Maker 2006 ein.
  5. Stellen Sie Beziehungen zu anderen Genealogen her, indem Sie einer lokalen, einer ethnischen (falls dies wichtig ist) oder einer nationalen Genealogiegesellschaft beitreten.
  6. Treten Sie einem Familienverband bei. Suchen Sie über eine Internet-Suchmaschine nach Wortkombinationen wie „Willard Familie Verein“, um herauszufinden, ob für Ihren Familiennamen ein solcher Verein existiert.

Frage 3
Wie organisiere ich meine Informationen?

Nutzen Sie Stift und Papier oder ein Genealogie-Softwarepaket, um Ihre Familiendaten zu organisieren:

  1. Schreiben Sie einzelne Fakten auf Karteikarten. Sortieren Sie die Karten alphabetisch nach Familienname.
  2. Erstellen Sie einen Fünf-Generationen-Stammbaum.
  3. Erstellen Sie ein Familiengruppenblatt.

Frage 4
Hilft das Internet bei meinen Forschungen?

Ja. Je vertrauter Sie mit dem Computer sind, umso mehr stellt das Internet eine Hilfe für Sie dar.


Frage 5
Wie kann ich sicherstellen, dass meine Forschungen auch in Zukunft erhalten bleiben?

Es stehen einige Optionen zur Verfügung, wie Sie dafür sorgen können, dass Ihre Forschungen erhalten bleiben.

  1. Wählen Sie ein Familienmitglied aus, das Ihre Forschungen fortführt. So wie Sie der Fackelträger Ihrer Generation hinsichtlich der Familienforschung sind, finden Sie in der nächsten Generation bestimmt jemanden, der Ihr Interesse teilt. Falls dies nicht der Fall ist, übergeben Sie Ihre Forschungen einer lokalen Bibliothek, einem Geschichtsverein oder einem Genealogieverband.
  2. Veröffentlichen Sie Ihre Arbeit. Auf diese Weise wird Ihre Arbeit auch zukünftigen Generationen zur Verfügung stehen. Wenn Sie eine begrenzte Anzahl an Exemplaren Ihrer Forschung erstellen, denken Sie daran, ein Exemplar der Nationalbibliothek zur Verfügung zu stellen.
  3. Errichten Sie Ihren Vorfahren ein Denkmal, entweder wörtlich in Form eines Grabsteins oder vielleicht in Form einer Stiftung in ihrem Namen. Denken Sie jedoch daran, dass ein konkretes Memento nicht immer notwendig ist: Der Forschungsprozess, das Wissen um die Geschichte Ihrer Familie ist oft befriedigend genug.

Terry und Jim Willard präsentierten die zehnteilige Fernsehserie „Ancestors“ auf PBS. Sie haben fünfzehn Generationen beider Seiten ihrer Familie erforscht.

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