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Kodachrome oder Ferrotypie?

Fotografien – ob Aufnahmen von letzter Woche oder von vor hundert Jahren – sind ein wichtiger Familienschatz. Aber wenn Sie sich nicht sicher sind, wer die lächelnde (oder mürrisch schauende) Person auf einem Foto ist, das Sie gefunden haben, ist es hilfreich, herauszufinden, in welchem Zeitraum das Bild aufgenommen wurde. Wie? Indem Sie den Fototyp bestimmen. Im Folgenden finden Sie einige Informationen für Ihre ersten Schritte.


Daguerreotypie (1839 bis 1860)
Daguerreotypien waren die ersten „praktischen“ Fotografien und bestanden aus silberbeschichteten Kupferplatten mit einer polierten, spiegelähnlichen Oberfläche. Aufgrund ihrer Empfindlichkeit wurden diese Fotos meist hinter Glas und in kleinen Satin- oder Samtrahmen aufbewahrt.


Tintype oder Ferrotypie (1856 bis frühes 20. Jahrhundert)
Tintype war die beliebteste Form der Fotografie während des amerikanischen Bürgerkriegs. Sie bestand aus schwarzem Lack auf einem dünnen Blech. Ihre Haltbarkeit ermöglichte es den Soldaten, Fotos ihr Lieben mit in den Kampf zu nehmen und Bilder nach Hause zu senden, ohne dass die Fotos daran Schaden nahmen.


Kabinettkarte (1866 bis 1900)
Der Hauptanteil der im späten 19. Jahrhundert aufgenommenen Fotografien gehörte in die Kategorie der Kabinettkarten. Die Fotos entstanden auf extradünnem Papier, das dann auf Karton aufgezogen wurde. Diese kleinen, für die Brieftasche geeigneten Bilder tragen üblicherweise den Namen des Fotografen oder des Fotostudios auf der Vorderseite der Karte.


Porträtpostkarte (1900 bis 1920er)
Zur Zeit der Jahrhundertwende konnten die Fotografen Schwarzweißfotos auf die Rückseite von Postkarten abziehen. Die fertige Karte konnte dann mit einer Briefmarke versehen und mit der Post verschickt werden. Im Laufe der Jahre änderte sich der Stil für Porträtpostkarten sehr häufig und nach 1907 wurde die Rückseite der Karte in zwei Bereiche unterteilt – ein Bereich für die Adresse und der andere für eine persönliche Nachricht.


Schwarzweiß-Schnappschuss (1900 bis 1960er)
Im Jahr 1900 revolutionierte Kodak die Fotografie mit der Erfindung der Brownie-Kamera. Die originale Brownie-Kamera konnte Schwarzweißfotos im Format 6 x 6 Zentimeter machen, während die späteren Modelle für 6 x 9 Zentimeter ausgelegt waren. Mit ihrem erschwinglichen Preis von einem Dollar und mit einfach zu bedienenden Schaltern war diese Kamera bald auch bei Laien beliebt.


Farbpositivfilm oder Diafilm (1940er bis 1970er)
Auch wenn einige Profis bereits im späten 19. Jahrhundert Farbbilder erstellten, stand die Entwicklung von Farbfilmen für das breite Publikum erst seit den 1940er und 1950er Jahren zur Verfügung. Farbdias und Diaprojektoren erfreuten sich großer Beliebtheit und auch heute noch stehen Farbfotos bei Amateurfotografen an erster Stelle.

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