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Deutsches Bier auf Weltreise

Im Namen der Dose
Zwei deutsche Bierbrauer in Amerika sorgen für eine kleine Revolution

Auf dem Oktoberfest natürlich völlig undenkbar, und aus Umweltgründen mittlerweile eine aussterbende Verpackungsart: Am Dosenbier scheiden sich die Geister. Doch woher stammt die Idee, Bier nicht mehr in Flaschen oder Fässer, sondern in handliche und unzerstörbare Aluminiumbehälter zu füllen? Sie kommt aus Amerika. Dort brachte die Gottfried Krueger Brewing Company, deren deutscher Gründer Gottfried Krueger 1926 starb, zum Ende der Prohibition 1933 die erste Bierdose aus Weißblech auf den Markt.
Das langjährige Alkoholverbot hatte die Nachfrage nach Bier enorm gesteigert, aber eine langfristige Lagerung des Bieres in Flaschen und Fässern verschwendete zuviel Platz. Die glitzernden Dosen, die noch mit einem Spezialöffner aufgehebelt werden mussten, verkauften sich daher auf Anhieb prächtig. Auch die Brauerei des Mainzer Einwanderers Joseph Schlitz, die Joseph Schlitz Brewing Company, nahm sich am Erfolg Kruegers ein Beispiel und präsentierte kurze Zeit später ebenfalls das erste Dosenbier. Deutschland musste übrigens noch lange auf die neue Erfindung warten: Erst 1951 wurde hier die Bierdose eingeführt.

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