Quelleninformationen

Ancestry.com. Föderale US-Volkszählung 1900 [Datenbank online]. Provo, UT, USA: Ancestry.com Operations Inc, 2004.
Ursprüngliche Daten: United States of America, Bureau of the Census. Twelfth Census of the United States, 1900. Washington, D.C.: National Archives and Records Administration, 1900. Ursprüngliche Daten: United States. 1900 United States Federal Census. T623, 1854 Rollen. National Archives and Records Administration, Washington D.C.

 Föderale US-Volkszählung 1900

Bei dieser Datenbank handelt es sich um einen Index aller Personen, die bei der US-Volkszählung 1900, der zwölften Volkszählung der USA, erfasst wurden. Darüber hinaus sind die Namen der in der Bevölkerungsliste aufgeführten Personen mit tatsächlichen Bildern der Volkszählung von 1900 verknüpft, die vom Mikrofilm T623 (1854 Rollen) der National Archives and Records Administration kopiert wurden. (Wenn Sie den Namen auf der Seite, mit der Sie verbunden sind, nicht auf Anhieb finden können, blättern Sie einige Seiten vor oder zurück, da verschiedene Seiten gelegentlich mit der gleichen Seitennummer versehen wurden.)

Zähler der Volkszählung des Jahres 1900 wurden angewiesen, die Namen aller Personen im Haushalt einzuschließen: Die Zähler sollten folgende Kategorien in die Daten der Volkszählung aufnehmen: Name; Adresse; Beziehung zum Familienoberhaupt; Hautfarbe oder Rasse; Geschlecht; Geburtsmonat und -jahr; Alter; Familienstand; Dauer der Ehe in Jahren; Anzahl der Kinder, die die Mutter insgesamt zur Welt gebracht hatte; Anzahl der davon lebenden Kinder; Geburtsorte der einzelnen Personen und Eltern der Personen; wenn die Peson im Ausland geboren wurde, Jahr der Einwanderung und Dauer des Aufenthalts in den USA in Jahren; Staatsbürgerschaftsstatus im Ausland geborener Personen im Alter von über 21; Beschäftigung; ob die Person die englische Sprache in Wort und Schrift beherrschte; ob die Person im Eigenheim oder zur Miete wohnte; ob die Person auf einer Farm lebte; ob das Haus bzw. die Wohnung mit einer Hypothek belastet war. Die Kategorien erlaubten es dem Kongress, in den Vereinigten Staaten wohnhafte Personen zur Steuereinziehung und zur Bestimmung der Anzahl Sitze im House of Representatives zu identifizieren.

Wenige oder keine Register enthalten soviele Details über Personen und Familien wie die föderalen US-Volkszählungen. Die Bevölkerungslisten sind fortlaufende "Bestandsaufnahmen" der Amerikaner, in denen angegeben ist, wo und wie sie in bestimmten Zeitabschnitten in der Vergangenheit lebten. Daher bietet die Volkszählung nach den Quellen am Heimatort häufig einen idealen Ausgangspunkt für die genealogische Forschung.

Die USA waren das erste Land, das regelmäßige Volkszählungen ausführte. Laut Verfassung sollte eine Volkszählung aller "Personen mit Ausnahme der nicht steuerpflichtigen Indianer" erfolgen, um die Steuern und die Verteilung der Sitze im Abgeordnetenhaus festzulegen. Die ersten neun Volkszählungen von 1790 bis 1870 wurden unter dem United States Federal Court-System organisiert. Jedem Distrikt wurde ein US Marshal zugewiesen, der wiederum weitere Marshals zur Verwaltung der Volkszählung einsetzte. Gouverneure waren für Zählungen in Territorien verantwortlich.

Das offizielle Zählungsdatum der Volkszählung von 1900 war der 1. Juni 1900. Alle Antworten auf die gestellten Fragen sollten sich auf dieses Datum beziehen. 1900 umfassten die USA insgesamt 45 Staaten, wobei Utah den zuletzt aufgenommenen Staat darstellte und Alaska, Arizona, Hawaii, New Mexico und Oklahoma als Hoheitsgebiete gezählt wurden.

Auszug aus Szucs, Loretto Dennis, "Research in Census Records (Forschung in Volkszählungen)." In Quelle: A Guidebook of American Genealogy, Hrsg. Loretto Dennis Szucs und Sandra Hargreaves Luebking (Salt Lake City: Ancestry, 1997).

William Dollarhide, The Census Book: (das Volkszählungsbuch:) A Genealogist's Guide to Federal Census Facts, Schedules and Indexes (Leitfaden für Ahnenforscher zu föderalen Volkszählungsfakten, Listen und Indizes), Heritage Quest: Bountiful, Utah, 2000).

ED-Beschreibungsdaten stammen aus den Nationalarchiven und „One-Step“ von Stephen P. Morse.